2010
HTC Desire schwarz (5 MP, AMOLED, HSPA, Android 2.1, HTC Sense)
Quad-Band UMTS (GSM 850/900/1800/1900 MHz)
Akku: 1400 mAh Li-Ionen
Größe: 119 x 60 x 11,9 mm
Kamera: 5-Megapixel-Kamera, Gesichtserkennung, Autofokus und Blitz, Geotagging
Lieferumfang: Handy, Akku, Ladegerät, Datenkabel
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Erschienen am Freitag, den 09. April 2010 um 12:35 Uhr | 896 Besuche
Abgelegt unter Handy & Phone
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09. April 2010 um 11:53
Super Smartphone!!!
Nach den ganzen gelesenen Tests bin ich einfach nur begeistert von diesem Smartphone. Es besitzt alle Funktionen die ich benötige in nur einem Gerät ich freu mich schon drauf, wenn ich es in meinen Händen hebe.Das AMOLED Display fasziniert mich immer noch am meisten. Ich freue mich drauf :)!!!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
09. April 2010 um 11:53
Schlägt Nexus one um Längen
Nach den ganzen Tests die ich gelesen habe soll der HTC Desire mehr internen Speicher haben. Was HD2 für WinMobile ist, im Augenblich das Beste Handy für Windows, soll der Desire für Android sein! Durch den großen Speicher brauchen Android User nun keine Angst mehr um Speichermangel zu haben! 1GHz CPU sorgen nun für schnelles Spielen. Wird mit Android 2.1 ausgeliefert. Ende April erhältlich. Damit ist für mich Sonys x10 gestorben hat zwar eine bessere Camera 8.1 aber OS Android 1.6, ätzend. Die verschlafen wieder den Anschluß wie mit dem x2!
LG
Ayhan
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09. April 2010 um 11:53
Leider keine Sprachwahl
Kurzer Hinweis: Das Gerät unterstützt keine Sprachwahl! Wer also Beispielsweise mit dem Telefon auch im Auto über Bluetooth Anrufe tätigen möchte, benötigt eine Freisprecheinrichtung mit integrierter Sprachwahl und eigener Erkennung. Normale Modelle funktionieren hier leider nicht!
[Ergänzung wegen diverser Kommentare]
Email-Antwort von HTC auf eine Anfrage zu diesem Thema: “Danke fuer Ihre erneute Email an HTC. Dieses ist nur moeglich mit einer Drittparty Software, welche und ob dieses funktioniert koennen wir leider nicht bestaetigen.”
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09. April 2010 um 11:53
Erstklassiges Gerät zum Superpreis.
Nachdem ich das Desire nun einige Tage testen konnte, hier nur mein Testbericht, in dem ich auf Grund des extremen Fuktionsumfangs des Gerätes eher auf die Hardware als auf die Software eingehen werde:
VERARBEITUNG
Das Gerät ist insgesamt hervorragend verarbeitet. Selbstverständlich kommt es nicht an die Aluminiumschale des Legend heran, aber dennoch ist die Verarbeitung top. Nichts knirscht und knarscht und jedes Bauteil wirkt solide gearbeitet. Einzig die Tatsache, dass ich zum Wechsel der Speicherkarte das ganze Gerät inklusive Batterie auseinanderfummeln muss, nervt mich. Hier wird die Zeit zeigen, ob dies langfristig zu Abnutzungserscheinungen führen wird. Besonders positiv überrascht war ich vom Display. Dort hatte ich nämlich schone in “oh neeeeiiin”-Erlebnis, welches das Gerät ohne irgendwelche Spuren überlebt hat: Schlüssel in der Hosentasche haben mir schon mehr als ein Display verkratzt, das Desire hat hier genauso gut überlebt, wie die diversen Geräte mit GorillaGlas. Absolut top.
TOUCHSCREEN
Den gut informierten Kreisen hier wird sicherlich die Diskussion bezüglich der Multitouchfähigkeit des Desire nicht entgangen sein. Ums kurz zu machen: Das Gerät unterstützt Pinch to Zoom, die Fuktion, auf die die Eiphone-Kunden ja so unglaublich stolz sind. Viel mehr jedoch auch nicht. Aus meiner persönlichen Erfahrung mit Multitouchgeräten kann ich jedoch berichten, dass mehr in aller Regel auch nicht wirklich nötig ist. Selten hat man mehr als einen Finger auf dem Display und wenn doch, dann eben meist fürs Zoomen. Anders sieht das sicherlich bei manch einem Spiel aus. Soll das Desire also PRIMÄR als Spielekonsole verwendet werden, so kann sich die Einschränkung im Multitouch sicher bei ein paar Spielen negativ auswirken. Wie gravierend das ist, kann ich nicht sagen, da bei mir das Spielen maximal an 10.-11. stelle steht. Allerdings habe ich diverse Emulatoren für SNES, Gameboy Advanced und Co installiert und bei der Bedienung keinerlei Probleme gehabt. Sollten vor dem Kauf diesbezüglich Unsicherheiten bestehen, empfehle ich das Gespräch mit einem Eiphone-Nutzer. Die haben langjährige Erfahrungen im Bezug auf Multitouch und beraten einen sicher gerne vor dem Hintergrund der eigenen Bedürfnisse.
Die Präzision des Touchscreens lässt jedenfalls keine Wünsche offen und kann nach kurzer Eingewöhnung ohne Zweifel mit dem Eiphone konkurrieren. Besonders überzeugt hat mich in diesem Zusammenhang die geniale Rechtschreibkorrektur der HTC Tastatur: Egal, wie sehr und wie absichtlich man danebentippt, die Tastatur korrigiert intuitiv die Fehler, die man macht – und das mit sehr beeindruckender Präzision. Ich habe inzwischen auf dem Desire etwa 60SMS und eine Reihe von kürzeren bis mittellangen (2000Zeichen) Mails geschrieben und musste genau 2 mal manuelle Korrekturen vornehmen. Find ich klasse.
AMOLED-DISPLAY
Ohne Zweifel ein ganz besonderes Highlight des Gerätes. Da bereits sehr viel darüber geschrieben wurde, fasse ich mich kurz: Angesichts der Farbbrillianz und des atemberaubenden Kontrasts des Displays mag man andere Geräte kaum noch anfassen. Die oft gemachte Panik bezüglich der Unlesbarkeit im Sonnenlicht kann ich nur bedingt bestätigen. Ich hatte bisher ein HTC Touch Cruise (auch bekannt als HTC Polaris oder o2 XDA2) und muss sagen, dass sich das AMOLED-Display des Desire im direkten Vergleich keinesfalls schlechter behauptet.
KAMERA
HTC ist ja nun wirklich nicht für Kameras auf dem Niveau von Sony-E. bekannt, aber immerhin sind Verbesserungen festzustellen. Schon das HD2 hatte eine deutlich bessere Kamera und beim Desire wurde noch einmal ein bisschen zugelegt. Während Nachtaufnahmen und Bilder unter Verwendung des digitalen Zooms immer noch arg verrauscht sind, werden Aufnahmen unter besseren Bedingungen für die Verhältnisse einer Handykamera richtig gut, in jedem Falle besser als die des Eiphones (um mal in den Direktvergleich zu gehen). Empfehlenswert sind die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten, die die Kamera mit sich bringt. Hierbei handelt es sich nicht nur um Spielerein, sondern um durchaus sinnvolle Optionen, die die Qualität der Bilder deutlich verbessern können. z.B. wirken die Fotos bei Standardeinstellung recht ausgewaschen und farbarm, nach ein paar Klicks in den Optionen kann man diese Situation enorm verbessern. Die Qualität der Videos ist ebenfalls sehr gut (das Gerät zeichnet mit 25fps auf), wobei die Hardware noch deutlich höhere Auflösungen (720p HD) erlauben würde. Zur Zeit wird gemunkelt, dass dies per Patch nachgereicht wird, zur Zeit wird standardgemäß jedoch kein HD unterstützt.
HTC SENSE
Das Desire wäre vermutlich deutlich weniger attraktiv, hätte HTC nicht viel Zeit und Mühe in die Entwicklung der Softwareoberfläche HTC SENSE gelegt. Im direkten Vergleich mit dem NexusOne (N1) ist das Desire deutlich intuitiver zu bedienen. Besonders gut gefällt mir persönlich die Umsetzung des FriendStream, der Applikation, die die Telefonkontakte mit jenen aus sozialen Netzwerken (wie zB Facebook) verknüpft. Nachdem das Gerät beim ersten Boot rund 15 Minuten gearbeitet hatte, war alles eingerichtet. Interessant, wenn man auf einmal die Fotos seiner Freunde auf Facebook neben den Kontaktnamen im Adressbuch sieht. Allgemein ist Sense sehr übersichtlich gelöst und bringt einen mit vielen cleveren Details immer wieder zum Grinsen. Vermutlich die ansprechenste Benutzeroberfläche, die ich je auf einem Telefon gesehen habe. Einzig und allein der Mediaplayer bleibt hinter dem Eiphone zurück. Doch Android sei Dank schafft der Marketplace hier schnell Abhilfe.
SPRACHQUALITÄT UND EMPFANG
Manchmal vergisst man fast, dass man ein Telefon in der Hand hat, wenn man mit dem Desire herumspielt. In wenigen Worten: Da ich zur Zeit in London bin, kann ich über den Empfang relativ wenig sagen, da es hier schlichtweg keine Gegenden mit mäßigem Empfang gibt, in denen man einmal austesten könnte, wie das Gerät sich unter solchen Bedingungen schlägt. Bewerten kann ich allerdings die Sprachqualität des Desire: Diese ist hervorragend und rauschfrei. Natürlich wäre ein zweites Micro zur Rauschunterdrückung, wie wir es beim N1 finden können, nett gewesen, aber solange man nicht neben einem Presslufthammer telefoniert, geht es auch ohne. Lautstärke und Quali waren jedenfalls sowohl für mich wie auch für meinen Gesprächspartner immer sehr angenehm.
GESCHWINDIGKEIT
Was soll ich hier groß schreiben? Das Gerät geht ab wie Schmidts Katze. Egal ob man nun irgendwelche aufwändigen Filme guckt oder mit Flash vollgepumpte Seiten im Netz absurft, immer bleibt das Desire “smooth” und ruhig. Nie ruckelt etwas, nie muss man warten. Und ich habe echt viele Dinge versucht, um das Gerät ins Schwitzen zu bringen.
AKKULAUFZEIT
Ulala…hier kann das Desire leider nicht gerade Punkten. Wenn man das Gerät so nutzt, wie man vielleicht gerne würde (GPS an, 3G Netz, laufende Mail- und Facebook-Aktualisierung), dann ists bei mir schon nach 8-9 Stunden Schicht im Schacht. Verzichtet man jedoch auf die automatische Facebook-Aktualisierung und macht GPS nur dann an, wenn man es auch benötigt, dann reicht der Akku auch locker doppelt so lang. Dennoch hätte ich mir hier mehr gewünscht. So werde ich wohl einen Zweitakku bestellen…
FAZIT
Das Desire ist ein geniales Gerät mit wenigen Schwächen und einer riesigen Masse an “Wow”-Momenten. Wer immer ein rundherum gutes, schnelles und ausgefeiltes Gerät haben wollte, aber auf Mr Jobs Eiphone aus welchen Gründen auch immer “keinen Bock” hatte, der wird mit dem Desire sicherlich glücklich werden. Exzellente Hardware (das Multitouch-Problem mal außen vor gelassen), solide Verarbeitung und geniale Software machen das Desire in meinen Augen jetzt schon zu einem der Top-Gadgets in 2010.
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09. April 2010 um 11:53
Nur interner Speicher für Anwendungen?
Voraussichtlich wird auch beim HTC Desire es nicht möglich sein Anwendungen problemfrei auf die SD-Karte auszulagern. Da der interne Speicher aber auch für das Betriebssystems herhalten muss, bleibt in der Regel nicht viel Speicher übrig für weitere Anwendungen. Es nützt also wenig, dass der Android Store inzwischen viele schöne Anwendungen anbietet. Es passen regelmäßig nur recht wenige auf das Smartphone. Insbesondere Spiele belegen viel Speicher.
Bei meinem alten XDA Mini mit Windows Mobile (Hersteller HTC) ist das z.B. genau das selbe Problem. Das IPhone z.B. kennt dieses Problem nicht. Es verfügt über einen großen internen Speicher, der auch voll genutzt werden kann.
Das Netz ist voll von Anfragen von Leuten, die sich einen Vorgänger des Desire gekauft haben und über dieses Problem klagen. Das Problem ist wohl, dass es aus Kopierschutzgründen auch nicht gewollt ist, dass der Nutzer seine Anwendungen frei speichern kann. Für das Problem existieren aber wohl Workarounds. Ich habe gelesen, dass Google für die nächste Version von Android eine Lösung plant. Solange diese aber nicht für das Desire zur Verfügung steht, würde ich das Gerät nicht loben, bevor man es getestet hat. Die bisherigen Rezessionen beziehen sich auf die reinen technischen Daten des Gerätes. Die sind beeindruckend. Bessere Android Handies werden wohl erst Ende des Jahres rauskommen. Mir fehlt aber die Angabe, wieviel Speicher effektiv für Anwendungen noch zur Verfügung steht.
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